Komplettsanierung eines Atelierhauses

Luftaufnahme von Georg Leupold
Toranlage
Westgiebel
Stuckornamente
Südansicht der Fassade
Westansicht
Wandmalereien als oberer Wandfries

Auszüge aus einem Pressebericht vom Mai 2015:

Der ehemalige "Schulzenhof" aus dem Jahr 1826 konnte erworben werden, nachdem dieser 2 Jahre leer stand. Jetzt wird er einer grundlegenden Sanierung unterzogen, wobei der ursprüngliche Charakter wieder zum Vorschein kommt.

Während der Bauphase wurden interessante Entdeckungen gemacht. Einige der alten Wandbemalungen sind erhalten geblieben und konnten freigelegt werden. Der große Raum im Erdgeschoss, der früher als Wohnküche diente und jetzt der Aufenthaltsraum wird, hatte einen bemalten Sockel und ein Mittelteil, einen farbenfrohen Fries oben und kleine Stuckornamente an der Decke, wie es im 19. Jahrhundert üblich war.

Mehr handgefertigten Stuck findet man an der Decke der ehemaligen "guten  Stube" des Hauses im ersten Stockwerk. Es ist ein sogenanntes Innendenkmal, das erhaltenswert ist. Erfreulich sind auch die Relikte der ursprünglichen Ausstattung des Hauses, die in kleinen Ausschnitten sichtbar bleiben sollen. Bis zu zehn Schichten wurden abgetragen, um die im 19. Jahrhundert üblichen Verzierungen frei zu legen.